Premiumnetzwerk für Workforce Design geht an den Start

Unsere Belegschaften werden älter und bunter, neue Technologien ergänzen immer mehr menschliche Arbeitskraft und Kompetenzen, die Menschen suchen stärker denn je Sinn und Selbstbestimmung: Kurzum, unsere Arbeitswelt verändert sich radikal. Das wirft Fragen auf, auf die das in Frankfurt am Main gegründete Projekt 3T Antworten finden will.

Unter dem Dach von Projekt 3T entsteht ein Premiumnetzwerk für ‚Workforce Design‘, in dem führende Köpfe relevanter Fachgebiete Projekte initiieren und begleiten. Sie werden in der Unternehmenspraxis Lösungen entwerfen, wie sich eine zukunftsorientierte Workforce zusammensetzt und wie die Akteure in ihr zusammenarbeiten.

Denn solche Lösungen sind in den gängigen Strukturen unserer Forschungs-, Unternehmens- und Beratungspraxis häufig nicht einfach zu gestalten. Es braucht einen besonderen Startimpuls, um in die neue Arbeitswelt hinein zu finden. Davon ist Initiator Markus Frosch überzeugt. Der erfahrene Senior Advisor in Strategie-, Talent- und Transformationsfragen sowie Mitgründer einer der führenden HR-Beratungen Deutschlands, betont: „Nur mit dem Mut zu Experimenten und guten Sparringspartnern an der Seite kann man den Rahmen schaffen, in dem sich das richtige Design einer zukunftsorientierten Workforce finden und entwickeln lässt.“

Das richtige Design einer zukunftsorientierten Workforce lässt sich entwickeln, wenn man Mut zu Experimenten hat und gute Sparringspartner. – Markus Frosch

Dies will Projekt 3T in Unternehmen sowie Organisationen anstoßen und mit Partnern aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik begleiten. Denn „Workforce Design“, wie es die Initiatoren des Netzwerks verstehen, ist eine gemeinsame Aufgabe von Unternehmen, Experten und dem Staat. „Und es benötigt das Engagement und die Selbstverantwortung jedes Einzelnen“, so Frosch.

Der Begriff ‚Workforce‘ steht dabei für die neuen, vielfältigen Optionen, die Unternehmen bei der Zusammensetzung ihrer Belegschaft haben. „Fest angestellte und frei mitarbeitende Talente, Teilzeit- und Vollzeitkräfte, physisch anwesende oder virtuell zuarbeitende Mitarbeiter sowie internationale und diverse Teams bilden heute das Reservoir an produktiven Kräften“, betont Mitinitiator Randolf Jessl. Mit dem Begriff ‚Workforce“ verbinden die Initiatoren aber auch den verstärkten Einsatz neuer Technologien, die menschliche Arbeitskraft und Kompetenzen ergänzen oder auch ersetzen werden. „Wir wollen für diese Herausforderungen praxisnahe Lösungen entwickeln, dabei die Expertise führender Köpfe in relevanten Fachgebieten nutzen und das so entstehende Wissen breit teilen“, sagt der Kommunikationsprofi und HR-Fachjournalist, der als Chefredakteur einer führenden Managementzeitschrift über ein Jahrzehnt hin Trends und Entwicklungen in der Arbeitswelt beobachtet und medial begleitet hat.

Mit führenden Köpfen relevanter Fachgebiete suchen und finden wir praxisnahe Lösungen und teilen das entstehende Wissen breit. – Randolf Jessl

Weil die Transformation unserer Arbeitswelt Treiber braucht, legt Projekt 3T besonderen Wert darauf, mutige, inspirierende und umsetzungsstarke Führungspersönlichkeiten, Advisor, Experten und Vordenker in relevanten Themen zu identifizieren und in seine Projekte einzubinden. Hierfür bringt Mitinitiatorin Andrea Filz als Wirtschaftspsychologin und erfahrener Scout weitreichende Expertise mit. „Solche Menschen braucht es, um Mut zu machen, komplexe Probleme anzupacken, Kulturen zu verändern und vom Reden ins Handeln zu kommen.“

Es braucht mutige, inspirierende und umsetzungsstarke Persönlichkeiten, um die Transformation unserer Arbeitswelt in Gang zu bringen. – Andrea Filz

Das Tätigkeitsfeld von Projekt 3T umfasst

  • Das Scouting von Vordenkern, Fachautoritäten und Game-Changern im Umfeld der neuen Disziplin ‚Workforce Design‘
  • Die Schaffung von Bewusstsein sowie von Entscheidungsgrundlagen für Transformationsvorhaben in Sachen Team und Talent
  • Die Analyse der Ausgangslage sowie die Konzeption von Lösungen für konkrete Herausforderungen in Unternehmen
  • Die Konzeption, Begleitung und Auswertung von Experimenten in Organisationen zur Schaffung einer zukunftsorientierten Workforce
  • Die Förderung und Begleitung nichtkommerzieller Initiativen, die Menschen dazu befähigen, im Kontext einer zukunftsorientierten Workforce erfolgreich zu sein